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Es fällt uns oft nicht leicht, im persönlichen Gespräch die richtigen Worte zu finden. Das gilt nicht nur für die Unterhaltung mit Menschen, sondern noch viel mehr für das Sprechen zu Gott, das sogar eine eigene Bezeichnung hat: Beten. Häufig findet das Gebet ritualisiert statt, indem man ein Vaterunser oder ein Ave Maria spricht. Aber das spontane, individuelle Beten – wie geht das eigentlich? Dieser Frage gingen an diesem Samstagnachmittag in der Laurentiuskirche Ebern der evangelische und der katholische Kinderchor Haßfurt und Ebern nach, und zwar in Form eines Musicals. Unter der Leitung von Dekanatskantor Wolfgang Schneider und Ute Höfner, die an diesem Tag durch Pfarrer Johannes Ziegler aus Haßfurt vertreten wurde, hatten die 20 Mädchen und Jungen „Wie geht Beten?“ von Jonathan Enns einstudiert.

Nach der Begrüßung durch Pater Rudolf Theiler ging es gleich richtig zur Sache mit der Aufforderung „Lasst die Erde beben mit unserm Lied für Gott“. Die Freude am Singen war den Kindern zwischen 6 und 12 Jahren deutlich anzumerken. Dadurch schafften sie es, dass das Publikum in der gut gefüllten Laurentiuskirche, einschließlich etlicher kleinerer Geschwisterkinder, bis zum Schluss gebannt zuhörte und am Ende ganz erstaunt feststellte, dass eine ganze Stunde vergangen war. In dieser Stunde war so einiges passiert.

Die Brieftauben Federico und Emma wollen wissen, wie Beten funktioniert. Sie hören sich verschiedene Gebete an und fragen auch die weise Eule Salia um Rat, die ihnen die Geschichte von dem Pharisäer und dem Zöllner im Tempel erzählt. Sie erklärt den beiden, dass Beten vor allem bedeute, echt vor Gott zu sein, sich nicht zu verstellen. Das probieren die Brieftauben gleich aus und stellen fest, dass sie sich dadurch richtig gut fühlen.

Umrahmt wurde die Geschichte von vielen mitreißenden Liedern. Die begleitende Instrumentalmusik kam vom Band, was manchmal dazu führte, dass der Einsatz nicht sofort klappte. Aber wie es in einem Lied hieß: „Ich muss nicht perfekt sein.“ Viel wichtiger war, dass alle Kinder Spaß an der Sache hatten – ob sie im Chor mitsangen und dabei mitwippten, in schicken Kostümen eine Sprechrolle ausfüllten oder sich trauten, eine Strophe allein zu singen. Alle Solistinnen und Solisten sangen nicht nur schön, sondern auch gut verständlich, und der ganze Chor hatte einen tollen Gesamtklang.

Kurz vor Ende wurde auch noch das Publikum mit einbezogen: Der bunte Vogel Plappadu schaffte es tatsächlich, dass alle aufstanden, laut jubelten und klatschten, wozu bekanntlich auch schon die Psalmen auffordern, und sogar hüpften.

Nach dem Schlusslied gab es für die jungen Sängerinnen und Sänger dann auch einen riesigen Applaus. Wenn Sie das Musical in Ebern verpasst haben: Am Sonntag, den 25.9. wird es um 16.30 noch einmal in der Christuskirche in Haßfurt aufgeführt. Dann erfahren Sie auch, welche Botschaft die Brieftauben eigentlich überbringen sollten. 

Am Singen interessierte Kinder aus Ebern und Umgebung können gerne mal vorbeischauen, wenn ab dem 10.10. die Proben für ein neues Programm starten. Der Kinderchor trifft sich immer montags von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr im Pfarrsaal, Pfarrgasse 4, Ebern.

Text: Yvonne Goldammer

k Brieftauben  k Bunter Vogel

 

Fotos: Matthias Goldammer

Sinnzeit

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EHE2022 Teil2

10 11 2021 Brief des Bischof

Diakon Laurentius gilt als einer der am meisten verehrten Heiligen weltweit. Am 10.August 258 wurde er auf einem glühenden Rost zu Tode gequält. So wird er meist mit einem Rost dargestellt. Der Kaiser verlangte damals von ihm den Kirchenschatz Roms. Er erbat sich dafür drei Tage Zeit.

Er verteilte den damaligen „Kirchenschatz“ unter den Armen und Notleidenden. Vor dem Kaiser stellte er dann diese Menschen als wahren Schatz der Kirche vor.

Eine Herausforderung auch für uns in Ebern auf die echten Werte der Kirche zu achten, wie Pfarrer P.Rudolf Theiler den Anspruch dieses Festes einfordert.Wer sich vorab auf den Festtag mit St. Laurentius einstimmen will, sollte sich unbedingt den „Impuls zum Patrozinium St. Laurentius“ unter  www.pg-ebern.de/aktuelles/videogottesdienste anklicken.

Pater Gottfried Scheer, ein waschechter Franke begeistert Menschen mit seiner Begeisterung für Gott und feierte in diesen Tagen sein 50 jähriges Priesterjubiläum

Pater Rudolf Theiler wandelte die Predigt am vergangenen Sonntag in ein kurzweiliges Interview um.

Seinen Werdegang selbst beschreibt Pater Scheer als eine Fügung Gottes, der sein weiser, fürsorgender Vater ist. Und diese Fügung brachte ihn zu verschiedensten Wirkstätten. So war er in Sankt Paulusheim in Bruchsal erst als Heimerzieher, später dann weitere 10 Jahre als Leiter des Internats tätig um dann über Konstanz als Beichtseelsorger, als Rektor erst im Missionshaus Hofstetten der Pallottiner und im Anschluss in Eichstätt zu wirken. Weiter führten ihn seine Wege von Stuttgart über Hochaltingen und Maria Bildhausen (Landkreis Kissingen), was zugleich auch seine letzte und erfüllendste Wirkungsstätte war. "Es war nicht immer leicht... aber wenn Gott es so will, dann mach ich des.“  Pater Scheer bezog im vergangenen Jahr hier in Ebern eine Wohnung, um näher bei seiner Familie zu sein und neben den Gottesdiensten, die er als Pensionär freiwillig abhält, hält er auch weiterhin Einkehrtage für Freunde und Förderer der Pallottiner ab.

Seine schönsten Erfahrungen als Priester erlebte Scheer bei den persönlichen Gesprächen, vor allem aber in der Beichte. Wenn Menschen das, was sie belastet loswerden konnten. Auch die Arbeit mit den Behinderten in Maria Bildhausen habe ihn viel gelehrt. „Ich glaab, der Pater moch mich“ dieser eine Satz lehrte ihn, worauf es ankommt. "Auf die Liebe kommt es an !“ und genau das habe er  in Maria Bildhausen erlebt.

Die härtesten und bittersten Zeiten waren seine schweren Operationen und die Versetzungen, die er mitmachen musste. Aber er habe nie daran gezweifelt, dass die Entscheidungen, die Gott für ihn parat hatte richtig waren, er vertraue ihm, da er ihn kenne und habe diese Zeiten als Erfahrungen angenommen.

Auf die Frage, wie er selbst zu der Kirche steht, entgegnet er, dass er in der Kirche Jesus erlebt. Was in der Kirche alles los sei, das wissen wir  alle und wir alle seien Sünder, selbst er. Aber er liebt die Kirche und achtet die Menschen, die in der Kirche oder in seinem Orden tätig sind.

Als Franke möchte er uns allen noch sagen, dass er seine Heimat, die Frömmigkeit und die Walfahrten liebt. Aber auch einem guten fränkischen Bier und Essen sei er nicht abgeneigt.

Und wer jetzt noch mehr über Pater Gottfried Scheer erfahren möchte, der darf ihn gerne ansprechen, wenn er seine Runden in Ebern dreht. 

Bilder und Text: Michaela Mogath

Vergangenen Sonntag fand in Unterpreppach ein ökumenscher Familiengottesdienst unter freiem Himmel statt. 

Als besonderes Highlight erwartete die Besucher, die sich am Musikprobenheim in Unterpreppach einfanden, ein kleiner Teil des Kinderchores, der unter der Leitung von Herrn Schneider bereits seit 8 Jahren fester Bestandteil der Pfarreiengemeinschaft Ebern-Jesserndorf-Unterpreppach ist. Als der Gottesdienst geplant wurde, galt noch die Regelung, dass die Besucher nicht singen dürfen und so kam die Idee, dass der Kinderchor die Feier musikalisch begleitet. 

Pfarrer Bernd Grosser und sicherlich nicht nur er war sehr angetan vom Gesang der Kinder. „Da geht einem das Herz auf“ so Grosser. 

Doch nicht nur der Gesang, sondern auch die Windräder, welche die kleinen und auch großen Besucher nach einer gespielten Geschichte basteln durften fanden großen Anklang. Die Tatsache, dass tatsächlich auch ein laues Lüftchen ging und sich die Windräder drehten brachte viele Augen - und nicht nur die der Kinder - zum Strahlen. 

Bei den Verkündungen dürfte eine für die Schüler der 1. - 5. Klasse besonders interessant sein, denn Herr Wolfang Schneider übt mit seinem Kinderchor ab Montag, dem 21. Juni um 17:00 bis 17:45 Uhr für ein Musical, welches dann zusammen mit dem evangelischen Kinderchor aufgeführt wird. Bis zu den Sommerferien werde jeden Montag in der Stadtpfarrkirche geübt und auch, wenn es coronabedingt nicht mehr so viel Zeit ist, sei sich Schneider sicher, dass sie es schaffen werden und lädt alle Interessenten herzlich ein mitzumachen. 

Am vergangen Wochenende durften in Rentweinsdorf (Samstag) und Ebern (Sonntag) insgesamt 19 Kinder die 1. Heilige Kommunion empfangen. 
In der Predigt ging es darum, dass man in seinem Leben immer wieder Stürme erleben wird. Sei es ein Streit mit dem besten Freund, eine schlechte Note in der Schule oder Streit innerhalb der Familie. Aber auf eines können sich die Kinder und natürlich auch die Erwachsenen verlassen: Gott ist immer an ihrer Seite, egal wie stark der Sturm des Lebens gerade ist. Auf ihn kann man vertrauen, er lässt uns nicht allein. 

Gerade auch jetzt, in den stürmischen Zeiten, die wir wegen Corona erleben, war natürlich auch die gesamte Kommunionvorbereitung anders als sonst. Sie war nicht, wie oft erzählt wurde weniger, oder gar schlechter, sondern deutlich aufwendiger und Mareike Fuchs, die verantwortlich für die gesamte Vorbereitung der Kommunion ist, hat leider auch so einiges einstecken müssen während sie mit der Unterstützung durch Pastoralreferent Markus Lüttke die Kinder bestmöglich auf die Kommunion vorbereitet hat. Es gab zahlreiche Angebote, die aber eben auch genutzt werden mussten von Seiten der Eltern. 
Es war, auch in diesem Jahr eine andere Kommunion, mit Abstand und Masken und auch die Feiern hinterher werden anders ablaufen. Da werden getrennte Feiern veranstaltet, oder die Zeiten, in der ein Gast anwesend sein darf zeitlich getaktet und auch die Dankandacht, die für Montag geplant war muss wegen der hohen Inzidenzwerte ausfallen. 
Laut Pater Rudolf Theiler wolle man diese aber nachholen. 

 

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Glückwünsche und Gottes Segen zum 100. Geburtstag sprach im Rahmen des Kirchweihgottesdienstes auf dem Festplatz in Geroldswind Pater Rudolf Teiler an Margarete Fischer aus Geroldswind aus. Auch Bürgermeister Wolfram Thein aus Maroldsweisach schloss sich an. Landrat Wilhelm Schneider, der eng mit der Familie Fischer befreundet ist, gratulierte ebenfalls und sinnierte darüber, wie Margarete Fischer dieses hohe Alter in geistiger und körperlicher Frische erreichen konnte. Er hob hervor deren Zufriedenheit und ihre Verwurzelung im Glauben, in einer umsorgenden Familie, in der tragenden Dorfgemeinschaft und der Heimat. Dankurkunden vom Bischof Franz Jung erhielten Maria Seliger und Kurt Hemmer, sie für 30 Jahre Seniorenleitung und er für sein unermüdliches Engagement für alles, was mit der Kirche in Geroldswind zu tun hat. Den Gottesdienst umrahmte musikalisch eine Bläsergruppe aus Sternberg mit ihrem Leiter Adolf Müller.      

Text und Foto; Klemens Albert

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