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In einem festlichen Gottesdienst hat Pfarrer Pater Rudolf Theiler die höchste Auszeichnung der Diözese Würzburg an Herrn Leo Jakob überreicht.
Der Bischof würdigt mit der goldenen Ehrennadel die Verdienste von Herrn Jakob.
Er hat hat über viele Jahre in der Kirchenverwaltung das Gotteshaus Johannes des Täufers unterstützt und mit dafür gesorgt, dass es jetzt ein Schmuckstück der ganzen Region ist, so Pfarrer Theiler in seiner Würdigung. Kirchenpfleger Siegfried Jäger freute sich, dass Leo weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Belange des bedeutenden Gotteshauses zur Verfügung steht. Dies bestärkten die Gottesdienstbesucher durch starken Beifall. Sorgen bereiten dem Kirchenteam, dass der Vorplatz, für den die Stadt verantwortlich ist, in einem stark maroden Zustand ist und gerade für Gehbehinderte eine Unfallgefahr darstellt.
In einer jüngst von der Diözese erstellten Kategorisierung wurde Vorbach der niedrigsten  Förderstufe zugeteilt, da der Ort unter 100 Katholiken aufweist. Pfarrer Pater Rudolf Theiler und die gesamte Kirchenverwaltung Vorbach, mit Unterstützung der Pfarreiengemeinschaft Ebern-Unterpreppach-Jesserndorf haben gegen diesen Entscheid Widerspruch in Würzburg eingelegt, mit der Begründung, dass gerade in diesem kleinen Ort das Gemeindeleben sehr lebendig ist, der Gottesdienstbesuch weit über 60% beträgt und das ehrenamtliche Engagement überwältigend ist. Diese Gegebenheiten der Katholiken sollten honoriert werden.

Foto: Müller 

Pfarrer Rudolf Theiler konnte am Sonntag die Jubelkommunikanten  begrüßen , die vor 25, 40, 50, 60, und 70 Jahren in St. Laurentius Ebern zur Erskommunion gingen. Jahrgangsweise wurden sie zum Altar gerufen um die Hl. Kommunion zu empfangen.
Pfarrer Theiler erinnerte daran, dass Sie in der Vergangenheit durch ihren Glauben ihr Leben sinnvoll gestalten konnten und den Herausforderungen des Lebens gewachsen waren und Kraft erfuhren. Pfarrer Rudi Scherbaum selbst ein Jubelkommunionkant des 70iger Jahrgangs, der mit zelebrierte zeigte in seiner Predigt die Veränderungen des Lebens der vergangen Jahre auf und ermutigte mit dem Symbol eines Nachtischlöffels "das Beste kommt noch" . Bevor die einzelnen Jahrgänge in die umliegende Lokale gingen um sich rege auszutauschen wurden sie nach dem Gottesdienst zu einen Sektempfang durch die Pfarrgemeinde eingeladen.
Fotos: Michael Kaffer

25 und 40 Jahre

k 25 und 40 jährige

50 Jahre

k 50jährige

60 Jahre

k 60jährige

70 Jahre 

k 70jährige

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Die Diözese Würzburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den pastoralen Raum Haßberge
Ost mit Dienstsitz in Baunach
eine/n Beschäftigte/n im Pfarrbüro (m/w/d)
mit 19,5 Wochenstunden (unbefristet)


Aufgaben
• allgemeine Sekretariats-, Verwaltungs- und Organisationsaufgaben
• pfarrbürospezifische Sekretariatsaufgaben (Matrikelführung, Verwaltung von
Messstipendien, Erstellung von Statistiken, Gottesdienstordnung und Pfarrbrief etc. nach
Absprache im Kollegenkreis)
• Unterstützung der Gremien des pastoralen Raumes

Anforderungen
• abgeschlossene kaufmännische oder vergleichbare Ausbildung
• mehrjährige Berufserfahrung
• sehr gute IT-Kenntnisse
• freundliches Auftreten, Sensibilität im Umgang mit Menschen und Verschwiegenheit
• Zuverlässigkeit, Sorgfältigkeit und Eigeninitiative
• Teamfähigkeit und Flexibilität
• Identifikation mit den Zielen und Werten der katholischen Kirche

Wir bieten:
• einen interessanten, vielseitigen und anspruchsvollen Arbeitsplatz
• ein freundliches Team
• Eingruppierung erfolgt nach dem Arbeitsvertragsrecht der Bayerischen (Erz-) Diözesen /
EG 5 (analog TVöD/VKA) mit den im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen

Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, bewerben Sie sich bitte bis 13.02.2023 bei:

Frau
Claudia Meder
Sterngasse 16
97070 Würzburg
Telefon: (09 31) 3 86 - 60 8 61
Fax: (09 31) 3 86 – 18 - 60 8 61
claudia.meder@bistum-wuerzburg.d

Die diesjährige Sternsingeraktion macht mit dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“ darauf aufmerksam, wie wichtig der Kinderschutz ist – für Kinder in Indonesien und überall auf der Welt.

Die Sternsinger der Pfarrei Unterpreppach mit Vorbach und Reutersbrunn wurden in einem Gottesdienst in der Kirche St. Bartholomä in Unterpreppach von Pater Scheer ausgesannt. Anschließend gingen sie wieder in Ihrem Ort durch die Strassen und haben auf die Türen den Spruch 20*C+M+B+23 geschrieben. Ein herzliches Dankeschön für die Offenheit und die große Spendenbereitschaft in den Orten.

Text und Foto: Anja Dürr

Sternsinger Ebern

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Foto: Michaela Mogath

Sternsinger Jesserndorf

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Fotos: Bianca Müller 

Sternsinger in Rentweinsdorf

Die Sternsinger waren nach der Coronazeit wieder unterwegs. In einem sehr lebendigen Gottesdienst erhielten sie von Pfarrerin Sonja von Aschen den Segen, um ihn in die Häuser zu bringen. Eine bunte Schar war unterwegs, nicht getrennt durch Konfession, Religion, Inklusion oder Herkunftsland Syrien.  Zudem wird Esther Neugebauer in der Ev. Kirchengemeinde für ihren 20-jährigen Einsatz geehrt.  

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Text und Foto: Alfred Neugebauer

Beständig ist der Wandel, so lautet ein Sprichwort. Ein neues Jahr bricht an. Was wird es bringen? Keiner kann in die Zukunft schauen. Eines aber ist sicher: es wird Veränderungen geben, mit denen wir zurecht kommen müssen. Nichts bleibt wie es ist. Alles fließt. Kirche u. Gesellschaft befinden sich in ständigem Wandel. Wichtig ist, dass wir, wenn der Wind des Wandels weht, keine Mauern bauen, sondern "Windmühlen", wie es in China heißt. Wie können wir den Wind des Wandel nutzen? Jedenfalls sollten wir notwendige Veränderungen mittragen, ohne dabei unsere Wertmaßstäbe zu verlieren. Nur so können wir der Zukunft beruhigter entgegen sehen. Wenn wir uns mit diesen Fragen beschäftigen, werden wir erkennen, dass wir mehr Möglichkeiten haben, aktiv unsere Zukunft mitzugestalten, als wir annehmen. Und so wünsche ich den Segen für das Jahr 2023

Es fällt uns oft nicht leicht, im persönlichen Gespräch die richtigen Worte zu finden. Das gilt nicht nur für die Unterhaltung mit Menschen, sondern noch viel mehr für das Sprechen zu Gott, das sogar eine eigene Bezeichnung hat: Beten. Häufig findet das Gebet ritualisiert statt, indem man ein Vaterunser oder ein Ave Maria spricht. Aber das spontane, individuelle Beten – wie geht das eigentlich? Dieser Frage gingen an diesem Samstagnachmittag in der Laurentiuskirche Ebern der evangelische und der katholische Kinderchor Haßfurt und Ebern nach, und zwar in Form eines Musicals. Unter der Leitung von Dekanatskantor Wolfgang Schneider und Ute Höfner, die an diesem Tag durch Pfarrer Johannes Ziegler aus Haßfurt vertreten wurde, hatten die 20 Mädchen und Jungen „Wie geht Beten?“ von Jonathan Enns einstudiert.

Nach der Begrüßung durch Pater Rudolf Theiler ging es gleich richtig zur Sache mit der Aufforderung „Lasst die Erde beben mit unserm Lied für Gott“. Die Freude am Singen war den Kindern zwischen 6 und 12 Jahren deutlich anzumerken. Dadurch schafften sie es, dass das Publikum in der gut gefüllten Laurentiuskirche, einschließlich etlicher kleinerer Geschwisterkinder, bis zum Schluss gebannt zuhörte und am Ende ganz erstaunt feststellte, dass eine ganze Stunde vergangen war. In dieser Stunde war so einiges passiert.

Die Brieftauben Federico und Emma wollen wissen, wie Beten funktioniert. Sie hören sich verschiedene Gebete an und fragen auch die weise Eule Salia um Rat, die ihnen die Geschichte von dem Pharisäer und dem Zöllner im Tempel erzählt. Sie erklärt den beiden, dass Beten vor allem bedeute, echt vor Gott zu sein, sich nicht zu verstellen. Das probieren die Brieftauben gleich aus und stellen fest, dass sie sich dadurch richtig gut fühlen.

Umrahmt wurde die Geschichte von vielen mitreißenden Liedern. Die begleitende Instrumentalmusik kam vom Band, was manchmal dazu führte, dass der Einsatz nicht sofort klappte. Aber wie es in einem Lied hieß: „Ich muss nicht perfekt sein.“ Viel wichtiger war, dass alle Kinder Spaß an der Sache hatten – ob sie im Chor mitsangen und dabei mitwippten, in schicken Kostümen eine Sprechrolle ausfüllten oder sich trauten, eine Strophe allein zu singen. Alle Solistinnen und Solisten sangen nicht nur schön, sondern auch gut verständlich, und der ganze Chor hatte einen tollen Gesamtklang.

Kurz vor Ende wurde auch noch das Publikum mit einbezogen: Der bunte Vogel Plappadu schaffte es tatsächlich, dass alle aufstanden, laut jubelten und klatschten, wozu bekanntlich auch schon die Psalmen auffordern, und sogar hüpften.

Nach dem Schlusslied gab es für die jungen Sängerinnen und Sänger dann auch einen riesigen Applaus. Wenn Sie das Musical in Ebern verpasst haben: Am Sonntag, den 25.9. wird es um 16.30 noch einmal in der Christuskirche in Haßfurt aufgeführt. Dann erfahren Sie auch, welche Botschaft die Brieftauben eigentlich überbringen sollten. 

Am Singen interessierte Kinder aus Ebern und Umgebung können gerne mal vorbeischauen, wenn ab dem 10.10. die Proben für ein neues Programm starten. Der Kinderchor trifft sich immer montags von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr im Pfarrsaal, Pfarrgasse 4, Ebern.

Text: Yvonne Goldammer

k Brieftauben  k Bunter Vogel

 

Fotos: Matthias Goldammer

Sinnzeit

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10 11 2021 Brief des Bischof

Diakon Laurentius gilt als einer der am meisten verehrten Heiligen weltweit. Am 10.August 258 wurde er auf einem glühenden Rost zu Tode gequält. So wird er meist mit einem Rost dargestellt. Der Kaiser verlangte damals von ihm den Kirchenschatz Roms. Er erbat sich dafür drei Tage Zeit.

Er verteilte den damaligen „Kirchenschatz“ unter den Armen und Notleidenden. Vor dem Kaiser stellte er dann diese Menschen als wahren Schatz der Kirche vor.

Eine Herausforderung auch für uns in Ebern auf die echten Werte der Kirche zu achten, wie Pfarrer P.Rudolf Theiler den Anspruch dieses Festes einfordert.Wer sich vorab auf den Festtag mit St. Laurentius einstimmen will, sollte sich unbedingt den „Impuls zum Patrozinium St. Laurentius“ unter  www.pg-ebern.de/aktuelles/videogottesdienste anklicken.

Pater Gottfried Scheer, ein waschechter Franke begeistert Menschen mit seiner Begeisterung für Gott und feierte in diesen Tagen sein 50 jähriges Priesterjubiläum

Pater Rudolf Theiler wandelte die Predigt am vergangenen Sonntag in ein kurzweiliges Interview um.

Seinen Werdegang selbst beschreibt Pater Scheer als eine Fügung Gottes, der sein weiser, fürsorgender Vater ist. Und diese Fügung brachte ihn zu verschiedensten Wirkstätten. So war er in Sankt Paulusheim in Bruchsal erst als Heimerzieher, später dann weitere 10 Jahre als Leiter des Internats tätig um dann über Konstanz als Beichtseelsorger, als Rektor erst im Missionshaus Hofstetten der Pallottiner und im Anschluss in Eichstätt zu wirken. Weiter führten ihn seine Wege von Stuttgart über Hochaltingen und Maria Bildhausen (Landkreis Kissingen), was zugleich auch seine letzte und erfüllendste Wirkungsstätte war. "Es war nicht immer leicht... aber wenn Gott es so will, dann mach ich des.“  Pater Scheer bezog im vergangenen Jahr hier in Ebern eine Wohnung, um näher bei seiner Familie zu sein und neben den Gottesdiensten, die er als Pensionär freiwillig abhält, hält er auch weiterhin Einkehrtage für Freunde und Förderer der Pallottiner ab.

Seine schönsten Erfahrungen als Priester erlebte Scheer bei den persönlichen Gesprächen, vor allem aber in der Beichte. Wenn Menschen das, was sie belastet loswerden konnten. Auch die Arbeit mit den Behinderten in Maria Bildhausen habe ihn viel gelehrt. „Ich glaab, der Pater moch mich“ dieser eine Satz lehrte ihn, worauf es ankommt. "Auf die Liebe kommt es an !“ und genau das habe er  in Maria Bildhausen erlebt.

Die härtesten und bittersten Zeiten waren seine schweren Operationen und die Versetzungen, die er mitmachen musste. Aber er habe nie daran gezweifelt, dass die Entscheidungen, die Gott für ihn parat hatte richtig waren, er vertraue ihm, da er ihn kenne und habe diese Zeiten als Erfahrungen angenommen.

Auf die Frage, wie er selbst zu der Kirche steht, entgegnet er, dass er in der Kirche Jesus erlebt. Was in der Kirche alles los sei, das wissen wir  alle und wir alle seien Sünder, selbst er. Aber er liebt die Kirche und achtet die Menschen, die in der Kirche oder in seinem Orden tätig sind.

Als Franke möchte er uns allen noch sagen, dass er seine Heimat, die Frömmigkeit und die Walfahrten liebt. Aber auch einem guten fränkischen Bier und Essen sei er nicht abgeneigt.

Und wer jetzt noch mehr über Pater Gottfried Scheer erfahren möchte, der darf ihn gerne ansprechen, wenn er seine Runden in Ebern dreht. 

Bilder und Text: Michaela Mogath

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